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The last game at WEMBLEY England – Deutschland 0:1
Oktober 2001 Nachdem ich beim Zivi netterweise 4 Wochen durcharbeiten durfte, da man mir für dieses Wochenende sonst nicht frei geben könne, ging es für mich Freitag Nachmittag von Lübeck aus nach London Stanstead. Nach einem angenehmen Flug, auf dem ich mich sehr über die Stewardessen amüsierte, welche die ganze Zeit damit beschäftigt waren einer Hamburger Reisegruppe das Biertrinken zu verderben, es aber nicht wirklich schafften, landete man auch schon. Ca.1 Stunde später war ich in Paddington und bezog mein Domizil für die nächsten beiden Nächte. Wolos und Kruse hatten hygienischerweise in einem 1A Loch eingecheckt, wesen Boden ich bewohnen durfte. Naja, egal, noch ein Bierchen getrunken und schon war Schlafenszeit.
Am nächsten Morgen ging es dann rechtzeitig in die City, wo man auch schon etliche andere Deutsche traf. Da das Wetter aber sehr britisch war, entschloß man sich die Zeit bis zum Kick-Off mit Bier zu überbrücken, was auch sehr gut gelang und beim BK am Piccadily Circus für reichlich gute Laune sorgte. Dann war die Zeit gekommen zum Heiligtum aller Stadien aufzubrechen. Schätzungsweise eine halbe Stunde vor Kick-Off betrat ich dann Wembley. Die Stimmung im deutschen Block war natürlich vom feinsten, und als der Herr Hamann dem Herrn Seaman dann noch ein Ei ins Nest legte war natürlich Abfahrt!!! Einem gepflegten Torpogo folgte ein Support der seines Gleichen sucht. Die englischen Flieger verstummten mehr und mehr und das letzte Spiel im Heiligtum der Briten, ging mit 1zuNull an den Erzfeind.
Nun war die Zeit gekommen nach über 24h mal wieder für feste Nahrung zu sorgen. Sehr gute Sache dieser Mr. Wu. Der Abend nahm dann seinen üblichen Lauf, denke ich mal.
Wenn man schon an einem WE in Londinium ist, ist es auch nicht schwer noch irgendwo ein Kreuz zu setzten. Man hatte zwar nicht allzu große Auswahl, und weil Luton Town gegen Millwall „All-Ticket“ war, fiel die Entscheidung dann auf Barnet FC vs. Macclesfield Town FC (übrigens die Partnerstadt von Eckes). Das Spiel der Division 3 in dem Vorort Londons war dann nicht allzu rassig, und endete 2-2. Das Underhill Stadium des Gastgebers verfügt über 2 überdachte Tribünen, wovon eine nur mit Stehplätzen versehen ist. Hinter dem einen Tor befindet sich dann noch eine Stahlkonstruktion und auf der gegenüberliegenden Seite Stehplätze auf erdartigem Untergrund. Das eigentliche Highlight dieses Stadions ist jedoch, dass es Gefälle hat-und das nicht zu knapp.
Nachdem ich mich für Sonntag nochmal woanders einquartieren musste, ging es dann auch für mich am Montag wieder in die Heimat.
PICKNICKER
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